Zwei Preise gehen nach Backnang

In Geschichtswettbewerb erfolgreich

BACKNANG (inf). „Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte“, so lautete das Motto beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Über 5000 Jugendliche haben sich daran beteiligt, haben Archivquellen ausgewertet und mit Experten und Zeitzeugen gesprochen. Eine große Bandbreite an Themen wurde behandelt – von der Kindheit in Zeiten des Nationalsozialismus und des Weltkriegs über die Anfänge der deutsch-französischen Freundschaft bis zu den Auswirkungen von Gemeindereformen auf das Leben im Dorf. Jetzt liegen die Ergebnisse auf Landesebene vor – und Backnang ist bei der Siegern dabei. Denn zwei Förderpreise gehen an Schüler vom Gymnasium in der Taus. Lara Junge und Nico Hjordt haben sich mit der Frage beschäftigt: Kann der Arbeitgeber ein gutes Arbeitsklima, also ein nachbarschaftliches Verhältnis zwischen den Arbeitern, beeinflussen? Der andere Förderpreis geht an Miriam Steckl für ihren Beitrag „Erlebte Nachbarschaft“. Alle drei Gewinner besuchen die elfte Klasse des Tausgymnasiums. Als Tutorin wirkte jeweils die Lehrerin Tordis Hoffmann. Die Preise sind mit je 100 Euro dotiert.

Einen Landespreis (250 Euro) erhalten Julia Warth, Robin Kögel und Kai Schweizer vom Lessing-Gymnasium Winnenden für ihre Arbeit „Reaktionen der Nachbarschaft auf die Euthanasie-Transporte in Winnenden“. Die Preisverleihung findet am 5. Juli in Mannheim statt. Ausgerichtet wird der Wettbewerb von der Körber-Stiftung in Hamburg.



BKZ-Artikel vom 17.06.2013