Musik-AGs des Tausgymnasiums führten das Musical Fame im Bürgerhaus auf - Gymnasiasten ließen 80-er-Jahre lebendig werden.

Aufwendiges Projekt: Insgesamt haben fünf Musik-AGs mit über 80 Schülern am Auftritt von Fame mitgewirkt, für den seit dem Frühjahr geprobt wurde.

BACKNANG (pm). Auf der Bühne erfolgreich zu sein, bedeutet harte, schweißtreibende Arbeit. Die mussten nicht nur die zahlreichen Mitwirkenden der Musik-AGs des Tausgymnasiums unter Beweis stellen. Auch die Handlung des Musicals Fame spiegelt dies wieder.In dem Stück geht es um die Hoffnungen und Ängste junger Studenten an der New Yorker Highschool of performing Arts. Sie träumen vom großen Ruhm, müssen ihn allerdings hart erkämpfen. Sie erleben Erfolge und Rückschläge, Freude und Frust, sie bauen Beziehungen auf, liefern sich Konkurenzkämpfe und geraten immer wieder an ihre Grenzen. All diese Facetten wurden von den jungen Schauspielern und Sängern überzeugend dargestellt. Vom leicht trotzigen aber im Kern verunsicherten Tyrone über die mit Liebesfrust kämpfende Serena, deren Schwarm Nick sich lieber mit Textbüchern bschäftigt als mit ihr, bis zu den strengen Lehrern, die über die Ausbildung wachen und die Schüler bis an ihre Grenzen führen wurden die unterschiedlichen Rollen von den Schülern textsicher und lebendig gespielt. Dazwischen gab es energiegeladene Choreinlagen vom großen Chor und Unterstufenchor, die mit aufwendigen Choreografien spektakulär dargeboten wurden. Begleitet wurden die Darsteller von einer Combo aus Oberstufenschülern, der Big Band, dem Orchester und dem Unterstufenensemble. Von schnmachtenden Balladen bis hin zu pulsierenden Funk- und Rock-Titeln begleiteten die Instrumentalisten souverän und einfühlsam die Darsteller auf der Bühne und sorgten für einen abwechslungsreichen, mitreißenden Sound. Insgesamt haben 80 Schüler an diesem Projekt mitgewirkt, für das seit dem Frühjahr unter der Leitung der Musiklehrer Dietrick Westhäußer-Kowalski, Claudia Omlor, Phillip Kamprath-Scholtz und Daniel Brenner intensiv geprobt wurde. Belohnt wurden die Schüler durch einen lang anhaltenden Beifall.

BKZ-Artikel vom 29.07.2013