"Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen"

Dieses Motto, ein Zitat des heiligen Franziskus, prägte das diesjährige Adventskonzert des Tausgymnasiums. Unter der Leitung aller Musiklehrer der Schule präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Musik-AGs als auch der Lehrer-Eltern-Chor in der Matthäuskirche in Backnang eine Auswahl verschiedener Stücke.

Den Auftakt bildete ein Musical vom Unterstufenchor und Unterstufenensemble unter der Leitung von Daniel Brenner und Dietrich Westhäußer-Kowalski. Hauptperson des Musicals war Franz von Assisi, dessen Leben und Wirken von den Schülerinnen und Schüler ausdrucksstark vorgetragen wurde. Es stand ein Heiliger im Vordergrund, der sein Leben, wie Schulleiter Udo Weisshaar ausdrückte, in der Hoffnung verbrachte, dass es keine Ungerechtigkeiten geben und alle Lebewesen friedlich miteinander leben würden.

Nachdem die Darsteller viel Applaus für ihre hervorragenden Leistungen erhalten hatten, wurden sie abgelöst vom Großen Chor, der mit Unterstützung des Lehrer-Eltern-Chors verschiedene Chorsätze zur Adventszeit vortrug. Hierunter fanden sich bekannte Stücke wie „Someone like you“ von Adkins und Wilson oder Chilcotts „A little Jazz Mass“. Die Leitung übernahm auch hier wieder Dietrich Westhäußer-Kowalski.


Nun durfte es unter der Leitung von Claudia Omlor etwas festlicher werden. Orchestermusik, unter anderem von Bach (Brandenburgisches Konzert Nr. 4, 1.Satz) und Einaudi (I giorni),als auch die traditionellen Weihnachtslieder zum Mitsingen sorgten für eine feierliche Stimmung und erinnerten auf gefühlvolle Weise an das bevorstehende Weihnachtsfest.

Den Abschluss bildete ein Big Band Christmas Medley (Leitung Philipp Kamprath-Scholtz), welches mit Titeln wie „The First Noel“ oder „Christmas Engine“ die fröhliche und auch unbeschwerte Seite der Adventszeit verdeutlichte.

Und so zeigte sich zum Ende des Konzerts, dass nicht nur Besitz und Wohlstand Freude und Glück vermitteln können, sondern eben auch „schon ein ganz kleines Lied“. Bei allem Ehrgeiz und Leistungsdenken sollte daher jeder in sich gehen und Lieder wie die vorgetragenen suchen, ganz im Sinne von Franz von Assisi.