Gymnasium in der Taus beglückwünscht zwei Preisträger zum Bundespreis

Foto: Körber-Stiftung/David Ausserhofer

Beim diesjährigen Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, bei dem sich Jugendliche mit dem Thema „Anders sein. Außenseiter in der Geschichte“ auseinandersetzten, errang nicht nur Julius Bayon einen ersten Platz, auch Sarah Wieland durfte sich als eine von 30 Preisträgern in Deutschland über einen respektablen 3. Platz freuen. In ihrer Arbeit beschäftigte sich die damalige 9.-Klässlerin mit „Völkerschauen und Kolonialausstellungen 1874 – 1940 in Deutschland“.
Dass diese Leistungen als hervorragend einzustufen sind, hob nicht nur Schulleiter Udo Weisshaar bei der schulinternen Preisverleihung hervor sondern auch Tutorin Tordis Hoffmann, die vor den ebenfalls anwesenden Schülern der aktuellen Geschichts-AG betonte, dass beide besonderen Schwierigkeiten ausgesetzt waren: Ein Beschluss des Regierungspräsidiums machte es nämlich zum Zeitpunkt der Erstellung der Arbeiten nicht mehr möglich, die AG stattfinden zu lassen. Doch viel Fleiß und noch mehr Eigeninitiative führten dazu, dass beide Schüler auch diese Probleme meisterten und ihre Arbeiten mit gewohnter Sorgfalt verfassten.
Lohn für ihre Mühen sollte nicht nur das Preisgeld der Körber-Stiftung sein, welches mit jeweils 2.000 Euro für den 1. Platz und 500 Euro für den 3. Platz dotiert ist, sondern auch ein Geschenk der Schule, ein historischer Weltatlas, über den sich beide Preisträger freuten.