Erfolgreich in Moskau

Jakob Rosenbauer vom Gymnasium in der Taus holt bei internationalem Wettbewerb Bronze

Dreimal Gold, dreimal Silber, viermal Bronze—das ist die erfolgreiche Bilanz für die baden-württembergischen Schüler, die an der Internationalen Konferenz junger Wissenschaftler in Moskau teilgenommen haben. Zu den Preisträgern zählt auch der Backnanger Schüler Jakob Rosenbauer.

Backnang (pm). Die 18. Internationale Konferenz Junger Wissenschaftler (International Conference for Young Scientists, ICYS) in Moskau endete in einem Medaillenregen für die baden-württembergischen Schüler, die somit zu den erfolgreichsten Teilnehmern wurden. Der 17-jährige Jakob Rosenbauer vom Taus-Gymnasium Backnang erhielt für seinen Beitrag „Hydrogen-Oxygen Akkumulator made of charcoal“ Bronze.

In den Disziplinen Life Science, Mathematik, Physik und Ökologie errangen alle zehn baden-württembergischen Teilnehmer eine Medaille. Die Preisträger kommen von Schulen aus Backnang, Riedlingen, Lörrach, Ostfildern, Stockach, Stuttgart und Freiburg. Das Kepler-Seminar Stuttgart hatte vier Schüler geschickt (darunter Jakob Rosenbauer), das Schülerforschungszentrum Südwürttemberg, Bad Saulgau, und das phænovum in Lörrach je drei Teilnehmer. Für die Wissenschaftskonferenz in Moskau hatten sich die drei Förderzentren zu den Student Research Centers (Schülerforschungszentren) Baden-Württemberg zusammengeschlossen. Die von den Schülern präsentierten zehn Projekte deckten ein breites Spektrum an Gebieten und Themen ab: von der Trinkwasserbelastung durch toxische Abbauprodukte von Süßstoffen über die Entstehung von Röntgenstrahlung beim Abreißen von Klebestreifen bis hin zum Monitoring der Wasserqualität durch Einzeller. In dem fünftägigen Wettbewerb präsentierten die 15- bis 19-jährigen Schüler ihre Projekte in einem Vortrag und stellten sich anschließend einer fachlichen Diskussion; alles auf Englisch. Eine international besetzte Jury bewertete die Arbeiten nach Originalität des Themas, inhaltlicher Qualität und Expertise des Vortragenden sowie Rhetorik.

Insgesamt nahmen 160 Schüler aus 16 Ländern an der von der Moscow State University organisierten Konferenz teil. Im Jahr 1994 von einer ungarischen Physikerin und einem weißrussischen Physiker ins Leben gerufen, soll sie die Schüler zum einen mit wissenschaftlichem Arbeiten vertraut machen, zum anderen soll sie auch Freundschaften ermöglichen und außerdem einen Einblick in fremde Kulturen geben.

Quelle: bkz-online