Besucher stempelten sich durch die Stationen

Erstmals Tag der offenen Tür am Tausgymnasium - Schulleiter Ortwein zieht positive Bilanz: Ein Ausrufezeichen gesetzt

Stieß auf rege Resonanz: Tag der offenen Tür am Gymnasium in der Taus. Foto: privat
BACKNANG (pm). Erstmals öffneten sich die Türen des Gymnasiums in der Taus, um einen Einblick in den Schulalltag zu ermöglichen. Zahlreiche Ereignisstationen und Informationsstände stellten den Unterricht sowie außerunterrichtliche Aktivitäten der Schule vor.

Jedes Fach hatte sich zu diesem Zweck etwas Besonderes einfallen lassen. So konnten die Besucher an Improvisationsübungen der Theater-AG teilnehmen, französische Lieder singen, ihre Geschicklichkeit in einem Hindernisparcours testen oder auch mit den Geografen auf Schatzsuche gehen. Besonderen Anklang fanden ein Auftritt des Chors und des Schulorchesters, aber auch die vielen Experimente der Naturwissenschaften. Klein und Groß hatten in den Fachräumen der Chemie, Biologie und Physik Spaß am Befüllen von Heliumballons, die dann mitgenommen werden durften, am Mikroskopieren oder auch am Bewegen von Glasfiguren. Am Ende einer jeden Station gab es für die Besucher einen Stempel. Wer acht dieser Stempelbildchen gesammelt hatte, erhielt einen Preis, der vor allem die jüngsten Gäste auf den Besuch des Tausgymnasiums einstimme sollte. Schulleiter Dr. Reinhard Ortwein zog nach diesem Tag eine positive Bilanz: "Trotz des Rückzugs unseres Antrags auf einen G9-Zug an unserer Schule nahmen viele Eltern unser Angebot an und suchten den Kontakt zu uns. Was natürlich für uns und unsere Schule spricht und wofür wir uns noch einmal recht herzlich bedanken wollen."

Dass es die Schule in den vergangenen Monaten nicht leicht hatte, zeigt die Problematik des G9-Zuges, der vom Tausgymnasium als Ergänzung des schon bestehenden vielfältigen Angebots eingeführt werden sollte. Die vom Kultusministerium nachträglich bekannt gemachten Vorgaben einer langfristig gesicherten Einrichtung von vier Parallelklassen pro Jahrgang und einer guten Erreichbarkeit scheiterten letztendlich an der fehlenden Finanzierung zusätzlicher Schulbusse und der somit schlechteren Erreichbarkeit der Schule. "Gerade deswegen wollten wir mit unserem Tag der offenen Tür auch ein Ausrufezeichen setzen und den Backnanger Eltern zeigen, dass wir da sind und ein reiches Angebot an unserer Schule aufweisen können", erklärt der Schulleiter.


BKZ-Artikel vom 20.12.2012